BIOGRAFIE
Roland Scotti
1957 geboren in Ludwigshafen am Rhein; französischer Staatsbürger. 1976-1991 Studium der Kunstgeschichte, der Ostasiatischen Kunstgeschichte und der Romanistik an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg. 1978-1980 Mitherausgeber der Zeitschrift „strassentexte. literatur + grafik“, Heidelberg. 20. März 1985 Magister Artium. 1986-2006 Als freier Kurator Organisation von 15 Ausstellungen. Ab 1986 als Wissenschaftlicher Angestellter für verschiedene Institutionen tätig, darunter den Mannheimer Kunstverein (1984-1987) das Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen am Rhein (1986-1991) und das Museum Ludwig in Köln (1994-1996). Nebenberufliche Tätigkeiten als freier Ausstellungsmacher, Fernsehredakteur, Schriftsteller und Leiter der Galerie für zeitgenössische Fotografie «3-2-1» in Mannheim (mit Martin Stather und Andreas Bee). 1991 Dissertation abgeschlossen. Von Februar 1997 bis April 2006 Direktor des Kirchner Museums Davos. 1998 Mitbegründer des BUREAUTM, Organisation für zeitgenössische Kunst (mit Thomas Spielmann und Katharina Büche); Ausstellung: Viral Rooms, Kinderklinik Albula Davos. Von Mai 2006 bis Oktober 2022 Direktor der Heinrich Gebert Kulturstiftung Appenzell (Kunstmuseum/Kunsthalle Appenzell) und Stiftungsrat der Fondazione Arp Locarno. Zu den prägenden Frauen gehören Anna Beck-Wörner, Katharina Büche, Miriam Cahn, Bettina Gockel, Martina Morger und Ursula Schmid. Seit 2023 freischaffender Kurator und Kunstkritiker. Lehraufträge an verschiedenen Institutionen, darunter das Kunsthistorische Institut, Universität Zürich. Kurator von über 180 Ausstellungen; mehr als 200 Publikationen zur Kunstvermittlung, zur Kunst der klassischen Avantgarde, zur Kunst der 1960er Jahre, zur zeitgenössischen Malerei und zur Geschichte der Fotografie. Nach kurzer, schwerer Krankheit am 31.08.2025 verstorben.